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"Digitalisierung in der Verwaltung"
22.02.2017

Dr. Kurt Herzberg nahm am 22. Februar an der von dem Politischen Bildungsforum Thüringen organisierten Veranstaltung „Digitalisierte öffentliche Verwaltung. Was bedeutet E-Government und Bürgernähe?“ teil. Er näherte sich dabei dem Thema aus der Sicht der Bürgerinnen und Bürger und betonte dabei, dass die Digitalisierungsbemühungen von Verwaltungen und Behörden zunächst die Chancen einer orts- und zeitsouveränen Nutzung der Verwaltungsdienstleistungen bereithält. Hier muss sich Verwaltung noch mehr der Lebenswirklichkeit der Menschen nähern. Zugleich stellte Herzberg heraus, dass die ihm bisher bekannten Formen der Digitalisierung den dialogischen Bürgerkontakt nicht ersetzen können. Er forderte darüber hinaus, darauf acht zu geben, dass die Digitalisierung der Verwaltung nicht dazu führen dürfe, dass diejenigen, die nicht über die technischen Voraussetzungen oder die Medienkompetenz verfügen, „abgehängt“ werden. Herzberg wörtlich: „Wenn zu denjenigen, die nicht mithalten konnten, gesagt wird ‚Dann habt ihr eben Pech gehabt.‘ oder ‚Dann müsst ihr eben längere Wege in Kauf nehmen.‘ oder ‚Dann ist das euer Problem.‘, dann hat die Digitalisierung ihr Ziel verfehlt und Bürgernähe kehrt sich ins Gegenteil um.“

Herzberg sieht auch eine Vielzahl von Fragen zur Datensicherheit, die insbesondere auch an den Endgeräten entstehen können, nicht hinreichend geklärt.“

Ihr Weg zum Bürgerbeauftragten