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Zwischenbilanz: Bürgerbeauftragter, Thüringer Landesverwaltungsamt und IQ verbessern das Antragsverfahren zur Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse
14.11.2016

Anlass für die Gründung des Beirates „Anerkennung von im Ausland erworbenen Studienabschlüssen für akademische Heilberufe und pädagogische Berufe“ im Mai dieses Jahres waren Probleme in dem Antragsverfahren. „Extrem lange und kaum transparente Prozesse haben immer wieder zu Frust und Enttäuschung bei den Antragstellern geführt“, sagt Dr. Kurt Herzberg, der die Beiratssitzungen leitet. 

Inzwischen konnte im Beirat angestoßen werden, dass die Antragstellung einfacher, effektiver und transparenter ist. Das für die Anerkennungsverfahren zuständige TLVwA überarbeitete nicht nur das Antragsformular auf Erteilung einer Approbation, sondern stellt nun auch eine Berufserlaubnis ohne feste Stellenzusage vom Arbeitgeber für maximal zwei Jahre aus. Das Sprachzertifikat, welches vorher mit dem Antrag eingereicht werden musste, kann nun auch im Laufe der Antragsbearbeitung nachgereicht werden. 

Bei der sogenannten Gleichwertigkeitsprüfung, die ein wichtiger Baustein in dem Anerkennungsverfahren ist, erhält das TLVwA zukünftig fachliche Unterstützung von der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Die Zusammenarbeit wurde in der Beiratssitzung am 2. November angebahnt. Einen weiteren Problemkreis will der Beirat im kommenden Jahr anpacken: Der Beirat wird beraten, wie die Wartezeiten auf die sogenannte Kenntnisprüfung verkürzt und die Terminvergabe dazu optimiert werden kann.

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