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Verabschiedung von Dr. Kurt Herzberg aus dem Amt des Thüringer Bürgerbeauftragten

Im Rahmen einer Veranstaltung im Thüringer Landtag unter dem Titel “Zwischen Zumutung und Zuversicht - staatliche Verwaltung im Umbruch” wurde Dr. Kurt Herzberg am 20.11.2025 nach 12 Jahren Tätigkeit als Thüringer Bürgerbeauftragter aus dem Amt verabschiedet. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, dem Bürgerbeauftragten für seine Tätigkeit zu danken, die Arbeit des Teams des Bürgerbeauftragten zu würdigen und sich persönlich von Dr. Herzberg zu verabschieden. 

Ministerpräsident Voigt würdigte in seiner Rede das zwölfjährige Wirken Herzbergs mit den Worten: „Kurt Herzberg ist dem Anspruch, mit dem er vor zwölf Jahren ins Amt kam, in höchstem Maße gerecht geworden: Ein wahrer Anwalt der Bürgerinnen und Bürger und ein aufmerksam kritischer Vermittler und Mitgestalter, im Verhältnis vor allem zwischen Menschen und der öffentlichen Verwaltung in Thüringen. Sein Wirken hat nicht nur tiefe Spuren hinterlassen, sondern wird auch Impulse in die Zukunft tragen – und dafür gebührt ihm mein aufrichtiger Dank“. 

Dem Titel der Veranstaltung folgend verdeutlichte Herzberg in seiner Abschiedsrede die Zumutungen, die Bürgerinnen und Bürger im Umgang mit der Verwaltung manches Mal erlebten, wenn sie zum Beispiel einen Verwaltungsbescheid in den Händen hielten, den sie aufgrund einer komplizierten Sprache nur schwer verstehen oder die teils existentiellen Auswirkungen spürten, die sehr lange Bearbeitungszeiten, z.B. bei der Gewährung von BAföG-Leistungen, hervorrufen. In diesen Fällen, so Herzberg, „setzen wir das Vertrauen der Bürger in einen handlungsfähigen Staat aufs Spiel.“ Gleichzeitig wies er aber auch auf die Zumutungen hin, denen die Mitarbeitenden in den Börden durch steigende Fallzahlen, überkomplexe Gesetze, fehlende Mitarbeiter oder den Herausforderungen der Digitalisierung ausgesetzt sind. 

Herzberg selbst betonte, dass gutes Verwaltungshandeln immer auch etwas mit guter Kommunikation zu tun habe. Der Ton mache auch hier die Musik. Es brauche immer ein ernsthaftes Bemühen, dem Bürger zuzuhören, ihn verstehen zu wollen. 

Das Vorhaben der Landesregierung, den Abbau von Bürokratie verstärkt zu fördern, begrüßte Herzberg und benannte konkrete Beispiele aus der Sozialverwaltung, wo die Vereinfachung von Verfahren zu einer beschleunigten Bearbeitung von Anträgen führen könne. 

Der Präsident des Thüringer Landtags, Thadäus R. König, schloss die Veranstaltung mit den Worten: „Sie waren Ansprechpartner für Menschen im Moment der Unsicherheit, der Verärgerung und manchmal auch der Verzweiflung. Sie haben sich Zeit genommen, haben zugehört, Sie haben erklärt. Oft haben Sie damit Spannungen gelöst, noch ehe sie sich verhärten konnten. Für Ihre geleistete Arbeit danke nicht nur ich, Sie haben mit Ihrem Team Tausenden von Menschen geholfen, ihre Anliegen bei Behörden vorzubringen. Sie haben in Amtsstuben für mehr Verständnis und Verständlichkeit geworben. Dafür darf ich Ihnen im Namen des Freistaats Thüringen herzlich danken und Ihnen für die Zukunft alles Gute wünschen.“

der Landtagspräsident am Stehpult im Plenarsaal des Thüringer Landtags
Thadäus R. König, Präsident des Thüringer Landtags, Foto: Christian Fischer
Herzberg am Stehpult im Plenarsaal
Dr. Kurt Herzberg, Foto: Christian Fischer
Voigt überreicht Herzberg einen Blumenstrauß im Plenarsaal
li.: Mario Voigt, Thüringer Ministerpräsident, Foto: Christian Fischer

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